118 Meter – Zwischen Himmel und Stadt

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Das UPPER WEST Gebäude in Berlin, Nähe der UBahn-Station Zoologischer Garten, hat meine Aufmerksamkeit, neben seiner architektonischen Größe, insbesondere deshalb erlangt, weil es durch den architektonischen-Wellen-Stil sich von den übrigen Hochbauten, die man so kennt, abhebt. Die Fassade sticht neben den überaus vielen vorhanden Fenstern und den abgerundeten Stil hervor. Es wirkt in Ausschnitten gar skulptural mit fließenden Bewegungen, welches mich an ein Mosaik erinnert.

Die Tür

Türen lassen sich öffnen oder verschließen, sie ermöglichen uns Zugänge oder aber auch Grenzen. Sie haben eine Funktion. Doch welche Funktion hat diese Tür?

Tür

Ich bin bei meiner alltäglichen Zugfahrt beim passieren des Bahnhofs Herford auf diese „Tür-Zaun-Konstellation“ gestoßen, die mich verwundert und zum schmunzeln gebracht hat. Mir hat sich die Funktion und Existenz dieser Tür nicht erschlossen, da ja augenscheinlich zur linken Seite der „abgegrenzte“ Umraum begehbar ist und somit die Existenz und Funktion der Tür in Frage stellt.

Platthaus

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Dieses Flachdachgebäude befindet sich auf dem Paderborner Unicampus schräg gegenüber der Mensa. Die Gebäudehöhe ist recht gering. Zudem verläuft die anliegende Rasenfläche höher als die Bodenebene des Gebäudes. Daher erscheint es mir erstaunlich platt und es schaut aus. Der Eindruck entsteht, das Gebäude verstecke sich in seiner Umgebung.

Spacige Haltestelle

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Haltestellenhäuschen sind meist überdacht, offen, besitzen vereinzelt (Glas-)Wände zum Windschutz und eine Bank zum Sitzen. Warten, Frieren, Gehen, Stehen, Sitzen bis der Zug kommt. Meine Assoziationen zu Haltestellen sind eher negativ gefärbt. Das zu Haltestellen an sich.

Dieses Haltestellenhäuschen ist mir besonders aufgefallen wegen ihrer geometrischen Formen und der spotlightartigen Beleuchtung. Schaut aus wie ein auf einer Plattform landendes Ufo. Das geht über das rein Funktionale des Haltestellenhäuschens hinaus.

Gehry Bauten in Düsseldorf

Dieses Gebäude habe ich zufällig kürzlich zum ersten Mal in Düsseldorf am Medienhafen gesehen: Eins der Gehry Bauten.

(Quelle: https://www.holidaycheck.de/m/gehry-bauten/f55624f3-8e95-36ad-9edc-289cb2685fef)

(Leider war mein Akku von meinem Handy leer, weswegen ich hier Vorübergehend eine Internetquelle beziehen muss. Aber sobald ich wieder dort sein werde, werde ich das Foto ersetzen)

Dieses Gebäude fand ich am Interessantesten, zumal es noch andere Gehry Bauten daneben gibt. Durch die spiegelnde Außenwand, war es erst ein wenig wie ein Chamäleon, was sich zwischen den anderen versteckt, aber durch seine vielen welligen Rundungen war es für mich viel lebendiger und dynamischer, auch fragte ich mich, ob man sich darin wohl fühlen würde und in wie weit die Schrägen der Räume zu merken sind. Leider konnte ich mir das alles noch nicht genauer Anschauen, da ich an dem Tag der Besichtigung anderweitig unterwegs war, aber ich empfehle definitiv allen, vielleicht sich selbst ein Bild davon zu machen.

Ein leeres Gerüst oder doch mehr?

Auf meiner Reise durch München zum Oktoberfest letzter Woche ist mir beim Erkunden der Stadt etwas faszinierendes Gerüst aufgefallen.

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Das Interessante für mich war, ich dachte zuerst, es wäre eine Baustelle gewesen, wobei ich mir da gar nicht mehr so sicher war, weil wie man sehen kann, parken dort Autos unter dem Gerüst. Aber auch wenn das Gerüst so leer ist, hatte ich direkt ein Gefühl, dass sich dort ein Gebäude befindet, obwohl keine Mauern vorhanden sind. Es erinnerte mich aber auch ein wenig an das Werk Panthenon von der Dokumenta, auch wenn ich glaube, dass man hier wohl eher aus praktischen Gründen das Gerüst aufgestellt hat. Vielleicht damit die beiden Reihenhäuser mehr Licht bekamen? Je länger ich es mir anschaute, kamen immer mehr Fragen auf.

Alter Balkon – Dynamik

Dieser alte Balkon besitzt bereits einen gewissen Abrisscharakter und fiel mir sofort ins Auge. Der Balkon wurde nach außen verlagert und scheint an Anbau an das bereits existierende Gebäude zu sein. Durch den schlechten Zustand und die Erscheinung der Konstruktion wirkt der Balkon sehr instabil. Trotzdem verbindet er mit seiner Form und Positionierung den Innen- und Außenraum. Obwohl die meisten Seiten des Balkons abgedeckt sind, kann man durch das milchige Glas einen kleinen Einblick auf das Innenleben des Hauses gewinnen. Darüber hinaus empfinde ich jedoch besonders die Statik und Dynamik des Komplexes interessant, da es Stabilität und Instabilität vereint.

 

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Fensterläden – Innen- und Außenraum

Die bunten Fensterläden sind mir auch in Detmold aufgefallen. Für mich waren die abwechselnd geöffneten Fenster sehr einladend. Durch die Wechselhaftigkeit wurde der Fassade eine gewisse Dynamik verliehen, da sich die Fensterläden vom Gebäude abgesetzt haben. Darüber hinaus hatten die geöffneten Fenster die Wirkung, dass auch das Innenleben der geschlossenen Fensterräume interessant wurden, sodass ein zunehmendes Interesse am Innenraum hergestellt wurde.

 

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Auf der Documenta 14 in Kassel fällt das Panthenon direkt auf. Mit seiner imposanten Größe erstreckt sich das Kunstwerk mitten in der Kassler Innenstadt. Trotz seiner Größe wirkt das Kunstwerk dennoch sehr offen. Dies liegt an den durchlässigen Stahlkonstruktionen und dem großräumigen Platz inmitten der Konstruktion. Das Kunstwerk ist dahingehend aus architektonischer Sicht interessant, als dass die minimalsten Mittel genutzt wurden, um ein Gebäude entstehen zulassen. Selbst das fehlende Dach stört den Eindruck nicht.

 

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